Hüftgelenkendoprothese - minimalinvasiv - Orthopädie und Unfallchirurgie Lüneburg- Durchgangsarzt

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Hüftgelenkendoprothese - minimalinvasiv

Operationen
Die Arthrose im Hüftgelenk ist eine fortschreitende degenerative Erkrankung, die im fortgeschrittenen Stadium zu einer zunehmenden Einschränkung der Lebensqualität führt. Neben Schmerzen bei Belastung stellt sich im Verlauf häufig auch ein Nacht- und Ruheschmerz sowie eine zunehmenden Bewegungseinschränkung ein.
Durch physiotherapeutische Maßnahmen, Anpassung der Lebensgewohnheiten und eine medikamentöse Therapie können die Beschwerden häufig auf ein erträgliches Maß reduziert werden.
Wenn Ihre Lebensqualität trotz aller angesprochenen Maßnahmen nicht mehr für Sie akzeptabel ist, oder Sie einen höheren Funktionsanspruch haben, dann ist der Zeitpunkt des Hüftgelenkersatzes gekommen. Sie allein bestimmen diesen Zeitpunkt.
Ein weiterer Grund für die Implantation einer Endoprothese ist der Bruch des Schenkelhalses (Schenkelhalsfraktur). Während beim jüngeren Patienten die sofortige und notallmäßig durchgeführte Verschraubung des Schenkelhalses in einem Akutkrankenhaus erfolgt, ist beim älteren Patienten die Implantation einer Endoprothese indiziert. Hierfür stehen wir ebenfalls zur Verfügung.
Wir beraten Sie individuell bezüglich des für Sie geeigneten Implantates. Hierbei nutzen wir nur langjährig bewährte Prothesensysteme, um eine möglichst lange Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten. Ob eine zementierte oder zementfreie Verankerung möglich ist, wird ebenfalls besprochen und entsprechend Ihrem Gesundheitszustand und der Knochenqualität angepasst. Selbstverständlich für uns ist eine präoperative Planungszeichnung am Computer.
Als Spezialisten für Endoprothesen legen wir höchsten Wert auf eine schonende Operationstechnik. Seit vielen Jahren führen wir die Implantation in minimalivasiver Technik durch (sog.OCM Zugang). Hierbei wird die hüftumgreifende Muskulatur nicht durchtrennt, sondern nur verdrängt.  Der Hautschnitt ist in der Regel kleiner als 10 cm. Hierdurch kommen Sie viel schneller wieder auf die Beine. Normalerweise verlassen Sie nach 8-12 Tagen schon wieder das Krankenhaus und nehmen die weitere rehabilitative Therapie wahr.  






Wechseloperation:
Selbstverständlich führen wir auch Wechseloperationen am Hüftgelenk durch. Diese werden nötig, wenn es z.B.bei lang implantierten Kunstgelenken zu einer Lockerung und Beschwerden gekommen ist. Ein weitere Grund ist der Aufbrauch des sogenannten Inlays (Polyethylen zwischen Pfanne und Hüftkopf).
Die Operationen werden durch eine vorherige Punktion des Hüftgelenkes zum Ausschluss einer Entzündung und eine genaue Anamnese und Operationsplanung vorbereitet. Sie haben hierdurch ein Höchstmaß an Sicherheit.
 
Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie
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